| Die von Kunstmaler Max von Moos (1903–1979) auf sein Ableben hin errichtete Stiftung bezweckt «die Verbreitung, Erforschung und Bearbeitung seines künstlerischen Schaffens und die Förderung von Veröffentlichungen hierüber. Soweit es zum Erreichen des Stiftungs-zweckes nötig ist, kann das Stiftungskapital ganz oder teilweise hierfür eingesetzt werden».
In den vergangenen Jahren hat der Stiftungsrat mit Ausstellungen, Publikationen und Förder-beiträgen (u.a. Verleihung eines Max von Moos-Preises) dem Stiftungszweck nachgelebt und beigetragen nicht nur das künstlerische Werk themenbezogen zu erschliessen, sondern auch sein Wirken in der schweizerischen Kunst des 20. Jahrhunderts zu verankern.
Stiftungsrat
– Gabriela Christen, Dr., (Präsidentin), Direktorin der Hochschule Luzern – Design & Kunst
– Roman Kurzmeyer, Dr., Kunstwissenschaftler und Kurator, Basel
– Stanislaus von Moos, Prof. Dr., Kunsthistoriker, Zürich
– Peter Thali, Archiv, Luzern
Bildrechte
Peter Thali (Archiv/ProLitteris)
Archiv: Peter Thali,
Langensandstrasse 25, 6005 Luzern
Max von Moos-Förderpreis
Die Stiftung vergibt 2010 zum ersten Mal den Max von Moos-Förderpreis. Mit dem Preis werden junge Künster/innen-Persönlichkeiten ausgezeichnet, die zum Abschluss ihrer Ausbildung ein überzeugendes, eigenständiges und eigensinniges Werk entwickelt haben und in deren Abschlussarbeit sich jene Werte ausmachen lassen, die auch die künstlerische Arbeit von Max von Moos bestimmt haben: nämlich autorschaftlich bestimmte, weltanschau-lich engagierte Formen der Auseinandersetzung mit der Welt durch künstlerische Arbeit.
Ausgezeichnte Werke und Personen
→ Fabienne Good, 2010
→ Matteo Hofer, 2011 |